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Die Marke vereint die Bohne mit dem Genuss

Echt

Der Weg der Kaffeebohne vom Baum bis in die Tasse ist ein weiter und anspruchsvoller, ein interessanter und faszinierender. Auf diesem Weg entscheidet sich Qualität und Güte des Rohstoffes Kaffee, in diesen Prozess ist sowohl Mensch als auch Natur eingebunden. Unser Qualitätsanspruch lautet daher: ein hochwertiger Rohstoff - naturnah angebaut, umweltschonend produziert, fachkundig verarbeitet und verantwortungsvoll gehandelt.

Wir wollen die Herkunft aller unserer Kaffees genau kennen lernen – uns ein Bild von den Bauern, der Produktions-, Arbeits- und Lebensweise vor Ort, der Qualität der Bohne – der Pflück- und Verarbeitungsqualität, von Lagerung und Transport machen. Es interessiert uns die Gesamtheit: Kultur, Land und Leute der Ursprungsländer. Wir wollen mit unserem Kaffee ein »gutes Gefühl« haben: hin zum Kunden, hin zum Produzenten und Produzentenland, hin zum Rohstoff. Unsere erste Kaffeereise führte uns nach Guatemala, ein junges und buntes Land. Im Februar 2008 besuchten wir dort acht Fincas verschiedener Kaffeeregionen und konnten uns vor Ort über Anbau- und Verarbeitungsmethode, über Arbeits- und Lebensweise der Pflücker und Bauern, über die Qualität der Bohne aus erster Hand informieren und uns selber ein Bild machen. Wir wissen nun aus welcher Region und von welchem Bauern unser Kaffee aus Guatemala stammt. Die folgende Kaffeereise führte uns nach Äthiopien, der Wiege des Kaffees, wo wir im BONGA Regenwald auf Entdeckungsreise nach dem wilden Waldkaffee gingen und ... fündig wurden. Schließlich führte uns unsere Kaffeeneugier im November 2010 nach Kolumbien. In fachkundiger Begleitung von ambitionierten Mitarbeitern der kolumbianischen Kaffeeorganisation FNC besuchten wir beeindruckende Fincas im Norden des Landes (Minca) und in den Zentralkordilleren (Pereira, Caldas, Huila). Unsere vorerst letzte Kaffeereise führte uns im vergangenen September nach Tansania und Kenia. Wir besuchten gemeinsam mit anderen Röstern Kaffeeplantagen von kleinst bis mittelgroß an den fruchtbaren Nebelhängen des Kilimanscharos und rund um Nairobi. Wir kamen in den Genuss von interessanten farmeigenen Kaffeeröstungen. Wir fanden vollmungide Kaffees mit süß-würzig-fruchtigen Aromen und sind glücklich, dass vor kurzer Zeit der erste Kaffee dieser Ernte von der Ngila Farm bei uns eingetroffen ist. Als nächstes Ziel liebäuglen wir mit dem Süden Indiens, den Nilgiri Hills ... Es ist unser Ziel die Herkunft aller unserer Kaffees persönlich kennen zu lernen.

Veredelt

Eine spannende und faszinierende Herausforderung ist die Veredelung eines hochwertigen Rohstoffes – seine sorgsame "Weiterentwickelung. Die Kaffee-Veredelung ist deshalb so spannend, weil erst durch das Rösten und die Zubereitung »der Kaffee zum Kaffee wird«. Es bedarf der Expertise und des Feingefühls des Rösters sowie des Barista, um zu einer edlen und genussvollen Tasse Kaffee zu kommen. Dabei verhält sich jede Sorte anders und stellt ihre besonderen Ansprüche an Röstung und Zubereitung. Es ist die Kunst des Rösters und die Findigkeit des Barista die geforderte Feinfühligkeit zu entwickeln und herauszufinden, was die Bohne braucht – ein Prozess des ständigen Vertiefens, Erforschens, Fragens, Ausprobierens, des Feilens, Riechens, Schmeckens, Verkostens - immer im Streben nach höherem Kaffeegenuss. Den Kaffee zu verstehen, ist unser Ziel.

Begeisternd

Kaffee ist begeisternd: ein facettenreiches, faszinierendes Produkt mit »geistigem Inhalt« und atmosphärischem Potenzial. Kaffee ist ein »geistiges Getränk«, er belebt die Sinne, regt an, schafft einen klaren Verstand, macht das Hirn frei und beweglich für geistige Schaffenskraft - der »Geist in der Bohne« wird zum »Geist in der Birne«.

Kaffeehäuser waren von jeher Ort der geistigen Auseinandersetzung, ein Ort der Dichter, (Quer)Denker und Intellektuellen. Dies fasziniert auch uns. So wollen wir 220 GRAD verstehen: wenngleich auch der Ursprung des Namens vom Rösten kommt – so soll es aber auch heiß in der »Birne« werden.

220 GRAD schafft Atmosphäre – eine Stimmung, die für die Leute die hier ein und aus gehen eine positive Wertekette in Gang setzt: in Beziehung zu Ursprung, Natur und Rohstoff treten; Ästhetik über alle Sinne wahrnehmen – sehen, riechen, schmecken, fühlen, hören; geistige Anregung genießen – Gespräche führen, diskutieren, sich frei denken …

Bei 220 GRAD geht es um »das Ganze«: um die gesamte Wertschöpfungskette von Anfang bis Ende. Die Reise des Kaffees beginnt am Kaffeebaum und endet in der Tasse. Diesen umfassenden Prozess in seiner Ganzheitlichkeit zu überschauen bzw. aktiv mitzugestalten ist die prickelnde Herausforderung.

»Bei 220 GRAD geht es um das Ganze: um die gesamte Wertschöpfungskette von Anfang bis Ende. Die Reise des Kaffees beginnt am Kaffeebaum und endet in der Tasse. Diesen umfassenden Prozess in seiner Ganzheitlichkeit zu überschauen bzw. aktiv mitzugestalten ist die prickelnde Herausforderung.«