PERLEN LIEGEN NICHT AM STRAND. DU MUSST SCHON TAUCHEN GEHEN.

UNSERE WEIHNACHTSKAFFEE PERLBOHNEN: DICHT UND EINZIGARTIG – SO WIE DAS JAHR 2021.

Und schon wieder ist ein Jahr fast um! – 2021 war wieder eines der turbulenteren möchte man meinen. Wir sehnen uns alle nach mehr Gelassenheit und Freizügigkeit.
Die Pandemie und die drohenden Auswirkungen des Klimawandels fordern uns und verunsichern uns auch teilweise sehr. Aber verzagen hilft hier nicht. Alle Jahrhunderte hatten ihre Prüfungen für die Menschheit parat – und wir sind immer noch da. Es liegt an uns mit den Herausforderungen zu wachsen und das Beste aus unserem kurzen Gastspiel auf dieser Erde zu machen. Auch für die Kaffeewelt brachte dieser Sommer eine Hiobsbotschaft: Ernteeinbußen um 30% in Brasilien.

Dieses Land und sein Kaffee werden in den kommenden Jahren gefordert sein. Der Klimawandel wird hier mit wachsender Wahrscheinlichkeit den Kaffeeanbau stark verändern. Das heißt die Kaffeevarietäten aus Brasilien werden sich auch verändern. Muss das negative Folgen für die Qualität haben? Wir glauben nicht zwingend. Es wird auf jeden Fall anders – wie so vieles.

Deswegen fiel die Wahl für unseren Weihnachtskaffee heuer auf Brasilien!
Es soll eine Hommage an dieses traditionelle Kaffeeland sein. Die Perlbohnen von Jaguara haben es uns angetan! Das Tassenprofil ist ein Klassiker aus Brasilien: cremig, Rosinen-süß, Krokant und Zartbitter-Schokolade. Einfach und besonders gut als Espresso. Eine kräftige Befürwortung der Gegenwart. Was sind Perlbohnen und warum sollten diese anders sein? Gewöhnlich befinden sich zwei Kerne (Kaffeebohnen) in einer Kirsche. Perlbohnen sind hingegen Einzelkinder. Man spricht hier von ca. 5-10% einer Ernte. Sie fallen sehr schnell durch ihre abgerundete Form auf – im Gegensatz zu den auf einer Seite abgeflachten Formen der „normalen“ Kaffeebohnen. Die Perlbohnen bekommen als einzelne Kerne die doppelte Zuwendung an Energie und Nährstoffen ab. Ob das der Grund für ihr außerordentliches Aroma und Geschmacksprofil ist, weiß man ehrlicherweise nicht wirklich. Sie werden nach der Ernte aussortiert und zusammengefasst, ein Riesen-Arbeitsaufwand – aber es zahlt sich aus. Die Einzigartigkeit der Dichte an Aromen und generierter Süße ist die Belohnung. Und dieses sensorische Wohlfühlprogramm ist doch genau das richtige für das Ende dieses Jahres. Lehnen wir uns zurück, genießen und lächeln wir dem Schicksal zuversichtlich entgegen: wir werden auch das nächste Jahr meistern – erfahrener und womöglich auch besser als jemals zuvor! Gutes Neues!